Inhaltsstoffe
„Unsere Erde überzeugt durch eine außergewöhnlich hohe Qualität und optimale Eigenschaften.“
Testergebnisse vom 07.04.26 - Getestet vom Landeslabor Hessen
Makronährstoffe (Primäre Nährstoffe)
Was sind primäre Nährstoffe?
Primäre Nährstoffe werden von der Pflanze in den größten Mengen benötigt und wirken bei Mangel limitierend auf das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen.
Stickstoff N gesamt (12,9g/kg TM): Mittlerer bis hoher Gehalt.
Durch Stickstoff können Pflanzen Aminosäuren und damit Proteine synthetisieren. Er ermöglicht so unter anderem die Bildung von Chlorophyll, wodurch Pflanzen Licht für die Photosynthese nutzen können. Stickstoff ist in der Pflanze sehr mobil und wird bei Mangel aus älteren Blättern in jüngere Pflanzenteile verlagert. Daher zeigen sich Mangelsymptome meist zuerst an älteren Blättern.
Stickstoff N wasserlöslich (600 mg/kg TM): Moderater Gehalt.
Wasserlöslicher Stickstoff liegt als Nitrat (NO₃⁻) oder Ammonium (NH₄⁺) vor und kann sofort von den Wurzeln aufgenommen werden. Es zeigt also die den direkt erhältlichen Stickstoff im Boden an.
Phosphor P2O5 (4,4g/kg TM): Mittlerer Gehalt.
Phosphor kennt man in seiner Funktion vor Allem aus dem Energietransport und seiner Speicherung in Form von ATP-Molekülen. Phosphor spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel der Pflanze und ist damit indirekt an nahezu allen Aufbau- und Stoffwechselprozessen beteiligt, zudem verbessert Phosphor die Bewurzelung und ist entscheidend für Zellstruktur und Stoffwechsel.
Kalium K2O (9,6g/kg TM): Hoher Gehalt.
Kalium benutzen Pflanzen, um ihren Wasserhaushalt zu steuern. Kalium ist außerdem ein essentieller „Botenstoff“ in der Pflanze, der über 50 verschiedene Enzyme in der Pflanze aktivieren kann. Die Pflanze wird durch Kalium außerdem widerstandsfähiger gegen Umweltstress wie Frost, Hitze und Trockenheit und durch wird Kalium zudem der Aufbau und der Transport von Kohlenhydraten gefördert und kann so Geschmack, Festigkeit, Farbe und Haltbarkeit von Früchten verbessern.
Sekundär- und Spurenelemente
Was sind Sekundärelemente?
Sekundäre Nährstoffe werden von der Pflanze in geringeren Mengen benötigt. Wirken bei Mangel jedoch ebenso limitierend auf das Wachstum und die Entwicklung der Pflanzen.
Calcium (35,1g/kg TM): Sehr hoher Gehalt.
Calcium ist der wichtigste Baustein für Zellwände und –Membranen. Zudem ist er essentiell für die Zellteilung und dient ähnlich dem Kalium als Botenstoff in den Pflanzen. Calcium wird z.B. verwendet, um die Pflanze vor starkem Wind, Trockenheit oder Pathogenen zu warnen und dann zu reagieren.
Magnesium (4,3g/kg TM): Mittlerer bis hoher Gehalt.
Magnesium ist für Pflanzen ein zentraler Nährstoff, weil es ein Baustein des Chlorophylls ist und damit die Photosynthese ermöglicht.
Ein Mangel zeigt sich oft zuerst an älteren Blättern durch Gelbfärbung zwischen den Blattadern, während die Adern selbst zunächst grün bleiben. Besonders wichtig ist Magnesium für gesundes Wachstum, kräftige Blätter und eine gute Energieversorgung der Pflanze.
Schwefel (5,2g/kg TM): Hoher Gehalt.
Schwefel ist für Pflanzen ein wichtiger Nährstoff, weil er beim Aufbau von Eiweißen, Enzymen und Chlorophyll mitwirkt. Ein ausreichender Schwefelgehalt sorgt für kräftiges Wachstum, gesunde Blätter und eine gute Energieversorgung der Pflanze. Darüber hinaus unterstützt Schwefel die Bildung von charakteristischen Aromastoffen und verbessert die allgemeine Widerstandskraft der Pflanze.
Mikronährstoffe – Spurenelemente
Mikronährstoffe (auch Spurenelemente genannt) sind Mineralstoffe, die Pflanzen nur in geringen Mengen benötigen, aber für wichtige Stoffwechselprozesse wie Enzymfunktion, Chlorophyllbildung und Zellwandaufbau unverzichtbar sind. Zu den essenziellen Mikronährstoffen für Pflanzen gehören Bor, Kupfer, Mangan, Molybdän, Zink, Eisen, Chlor und Nickel, die bereits in kleinsten Mengen hocheffizient wirken und das Wachstum sowie die Qualität der Pflanze entscheidend fördern.
Eisen (4450mg/kg TM): Sehr hoher Gehalt.
Eisen ist für die Chlorophyllbildung, Photosynthese und zahlreiche Enzymreaktionen unverzichtbar. Ein ausreichender Eisengehalt sorgt für kräftig grüne Blätter, gesundes Wachstum und eine gute Energieversorgung der Pflanze. Außerdem unterstützt Eisen die Bildung von Proteinen und hilft der Pflanze, Stress besser zu widerstehen.
Mangan (635mg/kg TM): Hoher Gehalt.
Mangan ist für Pflanzen ein wichtiger Mikronährstoff, der vor allem bei der Photosynthese, der Chlorophyllbildung und zahlreichen Enzymreaktionen eine zentrale Rolle spielt. Ein ausreichender Mangangehalt sorgt für kräftig grüne Blätter, gesundes Wachstum und eine effiziente Energieversorgung der Pflanze. Außerdem unterstützt Mangan die Bildung von Proteinen, stärkt die Zellwände und hilft der Pflanze, Stress und Krankheiten besser zu widerstehen.
Kupfer (23mg/kg TM): Normaler Gehalt.
Kupfer ist für Pflanzen ein wichtiger Mikronährstoff, der bei der Photosynthese, der Enzymaktivität und der Bildung von Proteinen sowie Zellwänden eine zentrale Rolle spielt. Ein ausreichender Kupfergehalt sorgt für kräftiges Wachstum, gesunde Blätter und eine verbesserte Widerstandskraft gegen Krankheiten und Stress.
Nickel (7,96mg/kg TM): Niedriger bis normaler Gehalt.
Nickel ist Bestandteil des Enzyms Urease, das am Harnstoffstoffwechsel beteiligt ist und die Stickstoffverwertung der Pflanze unterstützt. Ein ausreichender Nickelgehalt fördert die gesunde Entwicklung und verbessert die allgemeine Vitalität der Pflanze.
Zink (102mg/kg TM): Normaler bis hoher Gehalt.
Zink ist für Pflanzen ein wichtiger Mikronährstoff, der bei der Enzymaktivität, der Proteinsynthese, dem Wachstum und der Bildung von Chlorophyll mitwirkt. Ein ausreichender Zinkgehalt sorgt für kräftiges Wachstum, gesunde Blätter und eine bessere Widerstandskraft gegen Stress und Krankheiten.
Bodenstrukturwerte
PH-Wert (7,28)
Neutraler bis leicht alkalischer Wert, ideal für viele Kulturen und Mikroorganismen. Ein pH-Wert in diesem Bereich fördert die Verfügbarkeit zahlreicher Pflanzennährstoffe und schafft günstige Bedingungen für die Aktivität von Bodenbakterien und anderen nützlichen Bodenorganismen. Zudem trägt er zu einer stabilen Bodenchemie bei und kann die Nährstoffaufnahme der Pflanzen unterstützen.
Asche (29,2 % TM): Hoher Mineralstoffanteil.
Die Asche repräsentiert den mineralischen Anteil des Materials, der nach vollständiger Verbrennung der organischen Bestandteile verbleibt. Sie gibt Hinweise auf den Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Je nach Zusammensetzung können diese Mineralstoffe zur Nährstoffversorgung beitragen und die chemischen Eigenschaften des Bodens beeinflussen. Die Wirkung auf Bodenstruktur und Nährstoffspeicherung hängt jedoch von der Art der enthaltenen Mineralien sowie den Bodeneigenschaften ab.
Organische Substanz (70,8 % TM): Sehr hoher Gehalt.
Die organische Substanz ist eine zentrale Grundlage für die Bodenfruchtbarkeit und ein wichtiger Indikator für die Qualität organischer Materialien. Sie dient Bodenorganismen als Nahrungs- und Energiequelle und unterstützt die Entwicklung eines aktiven und vielfältigen Bodenlebens. Durch biologische Abbau- und Umwandlungsprozesse trägt sie zur Bildung von Humus bei, der langfristig die Bodenqualität verbessert.
Darüber hinaus fördert die organische Substanz die Bildung stabiler Bodenaggregate, wodurch sich die Bodenstruktur verbessert und die Durchlüftung sowie die Durchwurzelbarkeit begünstigt werden. Sie erhöht die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern und dieses den Pflanzen über längere Zeiträume verfügbar zu machen. Gleichzeitig unterstützt sie die Bindung und Speicherung von Nährstoffen, wodurch Nährstoffverluste reduziert und die Nährstoffversorgung der Pflanzen verbessert werden können.
Ein hoher Gehalt an organischer Substanz trägt zudem zur Pufferung von Schwankungen im Bodenmilieu bei und unterstützt die Widerstandsfähigkeit des Bodens gegenüber Trockenheit, Verdichtung und Erosion. Aufgrund ihrer vielfältigen Funktionen spielt die organische Substanz eine entscheidende Rolle für die nachhaltige Bodenfruchtbarkeit, die biologische Aktivität und die langfristige Leistungsfähigkeit von Böden und Kultursubstraten.
Kohlenstoff organisch (35,9 % TM): Sehr hoher Gehalt.
Der organische Kohlenstoff ist der Hauptbestandteil der organischen Bodensubstanz und eine wesentliche Energiequelle für Bodenmikroorganismen. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Humusbildung, der Speicherung von Nährstoffen und Wasser sowie der langfristigen Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit. Gleichzeitig fungiert er als Kohlenstoffspeicher und trägt zur Bindung von Kohlenstoff im Boden bei.
Salze wasserlöslich (3.400 mg/L): Moderater Gehalt.
Die wasserlöslichen Salze umfassen gelöste Ionen, die für die Nährstoffversorgung von Pflanzen von Bedeutung sein können. Gleichzeitig beeinflussen sie das osmotische Potenzial der Bodenlösung. Mit zunehmender Salzkonzentration kann die Wasseraufnahme der Pflanzen erschwert werden. Die tatsächliche Bewertung des Salzgehalts hängt von der Kulturart, dem Substrat, der Bewässerung sowie weiteren Parametern wie der elektrischen Leitfähigkeit (EC-Wert) ab. Aus dem Salzgehalt allein lässt sich daher nicht eindeutig ableiten, ob Salzstress zu erwarten ist.
Volumengewicht (418g/L)
Schädliche Stoffe
Blei (23 mg/kg TM): Deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.
Der Bleigehalt liegt deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Blei ist ein natürlich vorkommendes Schwermetall, das in erhöhten Konzentrationen unerwünscht sein kann. Der vorliegende Wert weist auf eine geringe Belastung des Materials hin und spricht für eine hohe Qualität. Die niedrige Konzentration trägt dazu bei, eine langfristige Anreicherung im Boden zu vermeiden und eine nachhaltige Anwendung zu unterstützen. Mit 23 mg/kg TM liegt der gemessene Wert deutlich unter typischen gesetzlichen Grenzwerten von 100–150 mg/kg TM.
Selen (1,4 mg/kg TM): Auf einem niedrigen Niveau.
Der Selengehalt liegt auf einem niedrigen Niveau. Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das in geringen Mengen für zahlreiche biologische Prozesse benötigt wird. Der gemessene Wert weist auf ein ausgewogenes Spurenelementprofil hin und unterstreicht die Qualität des untersuchten Materials.
Quecksilber (0,2 mg/kg TM): Deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.
Der Quecksilbergehalt liegt deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. Quecksilber zählt zu den besonders überwachungsrelevanten Schwermetallen, da es in höheren Konzentrationen Umwelt und Organismen belasten kann. Der niedrige Messwert weist auf eine sehr geringe Belastung hin und unterstützt eine sichere und umweltgerechte Verwendung des Materials. Mit 0,2 mg/kg TM liegt der gemessene Wert deutlich unter typischen gesetzlichen Grenzwerten von 0,7–1,0 mg/kg TM.